49: Das Gift und das Heilmittel

1975 Worte

Sofia Meine Stirn ruhte auf der Oberfläche des Glases. Mein Atem kam in unregelmäßigen, flachen Stößen und beschlug die Scheibe vor meinen Augen. Meine Beine zitterten so heftig, dass ich mir nicht sicher war, ob sie mich halten würden, wenn Luca loslassen würde. Ich blinzelte und versuchte, den Schleier aus Lust und Angst aus meinem Blickfeld zu vertreiben. Ich schaute nach unten. Die Straßenlaterne warf einen einsamen gelben Lichtkreis auf den Bürgersteig. Der Parkservice stand leer, und der Gehweg war menschenleer. Der Mann im weißen Anzug war verschwunden. Er war verschwunden, als wäre er nichts weiter als eine Halluzination gewesen, hervorgerufen durch Adrenalin und Adrenalin. Aber die Erinnerung an sein Grinsen, diese wissende, arrogante Wölbung seiner Lippen, hatte sich in mei

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