Kapitel 31

1936 Worte

***Drake*** Ich konnte gar nicht so schnell realisieren, was hier gerade passiert war. Der Gürtel, der eben noch fest um meinen Hals gezogen war, lag jetzt locker auf meinem Hals, ein stummer Zeuge ihrer Respektlosigkeit. Ich riss ihn mit einem wütenden Aufschrei herunter und stürzte aus dem Bett, mein Atem ein unregelmäßiges Keuchen, das den Raum füllte. Der Spiegel gegenüber fing mein Bild ein – mein nackter, verschwitzter Körper, überzogen von den feinen Striemen, die sich wie rote Linien um meinen Hals zogen. Sie hatte mich verletzt. Mich! Meinen göttlichen Körper! „Jetzt reicht’s!“, knurrte ich, die Stimme tief, kaum mehr menschlich. Meine Hände ballten sich zu Fäusten, und vor meinen Augen tanzte nur noch eine Farbe: Rot. Alles war rot. Der Zorn, heiß und pulsierend, durchflutete j

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