***Drake*** Ich atmete schwer, das Adrenalin rauschte durch meine Adern. „Spinnst du? Es ist mein Kind, nicht deins! Und außerdem – mein Sohn ist robust“, erwiderte ich, müde lächelnd. Der Wahnsinn fühlte sich seltsam vertraut an, wie eine alte, zynische Freundin. Emma zog die Augenbrauen hoch, funkelte mich mit bitterem Spott an. „Sohn?“ „Natürlich! Etwas anderes kommt nicht infrage. Jeder König braucht einen männlichen Thronfolger“, erklärte ich mit einem Seufzen, als sei die Sache damit endgültig beschlossen. Emma taumelte ein Stück zurück, stützte sich an der Wand ab und sah mich an, als hätte ich gerade ihren letzten Funken Hoffnung zerschlagen. „Ich glaub, mir wird schon wieder schlecht… Willkommen im Mittelalter“, flüsterte sie und schlich an mir vorbei wie ein Geist. Ihr Schrit

