Das Schweigen in der Nacht

1323 Worte

TEIL 2 - LAURINS SICHT Sie wusste nicht, was da eben beinahe passiert war. Ahnte nicht auch nur im Geringsten, was hier vor sich ging. Sie war so unwissend und unschuldig, dass es schon fast schmerzte. Vielleicht war es aber auch gerade das, was ich an ihr so sehr liebte. Ihr Glaube an das Gute in der Welt. Und das durfte ich ihr nicht nehmen. Das konnte ich nicht! Sonst würde sie zerbrechen, wie wertvolles, hauchzartes Porzellan. Ich beobachtete sie aus den Augenwinkeln. Ihr verletzter Gesichtsausdruck schmerzte mir innerlich. Ich wollte ihr versichern, dass alles gut werden würde und sie sich keine Gedanken machen brauchte, da ich sie wirklich aufrichtig liebte. Doch das konnte ich nicht. Erstens war nicht alles gut und würde es auch niemals werden. Ich war auf immer und ewig verdammt.

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