SERAPHINA Sein Mund prallt auf meinen, und die Welt explodiert. Es ist nicht sanft. Überhaupt nicht sanft. Seine Hand verkrampft sich in meinem Haar und hält mich fest, sein Kuss ist fordernd, fast brutal. Seine andere Hand packt meine Hüfte so fest, dass es Blutergüsse geben wird, und zieht mich an sich. Ich sollte ihn wegstoßen. Ich sollte mich wehren. Ich sollte ihn – und mich selbst – daran erinnern, dass wir uns hassen. Stattdessen erwidere ich seinen Kuss genauso verzweifelt. Luna stürmt mit einem triumphierenden Heulen nach vorne. „Ja! Endlich! Unser Gefährte!" Meine Hände finden seine Schultern, seine Brust – ich weiß nicht, ob ich ihn wegstoße oder näher ziehe. Sein Körper besteht aus harten Muskeln und Hitze, und als er in meinen Mund stöhnt, vibriert der Laut durch meinen

