Kapitel 21-1

567 Worte

21 Yulia »Also, Yulia, erkläre es uns«, sagt Obenko und stützt sich auf dem Tisch ab. »Warum bist du nicht in das Flugzeug gestiegen?« Ich schweige und konzentriere mich darauf, kurz und gleichmäßig zu atmen. Einmal einatmen, einmal ausatmen. Dann noch einmal und noch einmal. Das ist alles, was ich in diesem Augenblick tun kann. Alles andere liegt nicht in meiner Macht. Irgendwo da draußen lauert der Schmerz des Verrats an der äußeren Hülle meines Bewusstseins, diese Art von ungeheurem Schmerz, der mich zerstören wird, wenn ich ihn hineinlasse, und deshalb konzentriere ich mich auf das Weltliche, wie meine Atmung und die flackernden Neonlichter über meinem Kopf. Meine Hände sind auf meinem Rücken mit Handschellen gefesselt, und meine Knöchel sind durch eine lange Kette mit meinen Handg

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