Chapter 36

2045 Worte

»Was hält dich auf?« rief Spendius. »Eile! Vorwärts! Der Marschall wird uns entrinnen! Was? Deine Knie zittern? Du schaust mich an wie ein Trunkener!« Er stampfte vor Ungeduld und trieb Matho an. Und indem er die Augen aufriß, als erblicke er plötzlich ein lang erstrebtes Ziel, setzte er hinzu: »Ah! Da sind wir! Da sind wir! Wir haben sie!« Spendius hatte ein so selbstbewußtes, triumphierendes Aussehn, daß Matho in aller seiner Herzensnot erstaunte und sich fortgerissen fühlte. Die Worte des Griechen trafen ihn im Augenblicke tiefster Trübsal, verwandelten seine Verzweiflung in Rachgier und zeigten seiner Wut eine Beute. Er rannte zu einem der Kamele, die bei der Bagage liefen, riß ihm die Halfter ab und schlug mit dem langen Riemen aus Leibeskräften auf die Nachzügler ein. Abwechselnd

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