HELA – Standpunkt Das Morgenlicht spiegelte sich in den Autofenstern, als das Fahrzeug sanft vor dem Firmengebäude zum Stehen kam. Ich stieg neben Max aus, und als wir auf den Eingang zugingen, kreuzten sich unsere Wege mit denen von Franz und Krista. In dem Moment, als Kristas Blick auf meinen traf, wurde ihr Gesicht blass wie der Mond. Auch Franz erstarrte; sein Ausdruck wechselte von Verwirrung zu etwas Dunklerem – Panik. Ich zeigte keine Reaktion. Mein Gesicht blieb vollkommen ruhig, als spielten sie beide keine Rolle. Ohne ein Wort zu sagen, legte Max seine Hand an meinen unteren Rücken und führte mich weiter. Die Geste war subtil, aber eindeutig besitzergreifend. Ich blieb gefasst und unbeirrt. Als wir durch die Lobby gingen, spürte ich Dutzende von Blicken auf uns gerichtet. Ein

