HELA – Standpunkt Dieser Morgen sollte eigentlich ein ganz gewöhnlicher sein. In meiner Hand hielt ich eine To-do-Liste, die Marie für mich vorbereitet hatte. Es würde ein hektischer Tag werden, doch mein Herz fühlte sich leicht an. Doch in dem Moment, als ich durch die Türen des Gebäudes trat, fühlte sich die Atmosphäre anders an. Alle Augen richteten sich auf mich. Und es wurde still. Ich hielt meinen Blick geradeaus gerichtet und spürte, wie die Stille mit jedem Schritt schwerer wurde. Jeder, an dem ich vorbeikam, drehte sich nach mir um. Überall wurde geflüstert. Diesmal waren die Blicke nicht von Respekt oder morgendlichen Begrüßungen geprägt. Sie waren hungrig. Verurteilend. Was ist denn jetzt schon wieder los? Mein Handy vibrierte in meiner Tasche. Einmal. Zweimal. Dann un

