KAPITEL SECHZEHN Am nächsten Morgen wachte Emily mit schweren Augen auf, denn sie hatte die halbe Nacht damit verbracht, die Pension für Chantelles Geburtstag vorzubereiten. Sobald sie erkannte, dass es schon morgen war, sprang sie aus dem Bett. „Daniel, steh auf, schnell“, zischte sie, während sie sich hastig anzog. Daniel sah erschöpft aus. „Ich brauche Kaffee“, murmelte er. Genau wie Emily hatte er auch stundenlang daran gearbeitet, die falschen Spinnweben abzunehmen und das Mehl, das als Staub dienen sollte, wegzuwischen, bevor sie zusammen glitzernde, rosa Luftballons und bunte Luftschlangen aufgehangen hatten. Gemeinsam stolperten sie durch den rosafarbenen Spitzenstoff, den sie an der Treppe entlang drapiert hatten, die Stufen hinunter, wobei sie ständig mit den Schultern anein

