Kapitel Neun Eine Ariel in Uniform läuft mühelos mit einem Fünfzig-Kilo-Rucksack auf dem Rücken. Sie sieht umwerfend aus, wie immer, obwohl sie verschwitzt, ungeschminkt und mit Dreck beschmiert ist. Ich war schon einmal in einer Version dieses Traums. Dies ist eine Erinnerung an Ariels Training bei der Armee. »Ariel«, rufe ich sanft. Sie hält abrupt an und zieht mit Panik in den dunkelbraunen Augen ihre Waffe. Für alle Fälle verwandele ich die Kugeln in Watte. »Ich bin’s, Bailey. Du kennst mich.« »Das tue ich«, sagt sie, offensichtlich immer noch orientierungslos. »Was machst du hier?« »Du träumst«, antworte ich ihr. Noch einen Moment lang sieht sie verwirrt aus, dann breitet sich langsam ein Grinsen über ihr Gesicht aus. »Ich bin in der Reha-Einrichtung?« »Ich bin mir nicht sich

