18 CHLOE Slava und ich stehen vor dem Haus und beobachten drei Eichhörnchen, die sich gegenseitig von Baum zu Baum jagen, als der schwarze Pick-up die Einfahrt hochrollt. Die Scheiben sind nicht so dunkel getönt wie die des Fahrzeugs der verstorbenen Attentäter, aber ich erstarre trotzdem an Ort und Stelle und werde von einem so intensiven Flashback überfallen, dass mir der kalte Schweiß ausbricht. »Chloe? Chloe, wer ist das? Wer ist das, Chloe?« Ich blinzele Slava an, der beharrlich an meinem Ärmel zerrt, und verdränge die grausamen Erinnerungen an meinen Toyota, der gegen den Baum geknallt ist. Ich dachte, ich wäre über das Geschehene hinweggekommen – sogar meine Alpträume haben in diesen glücklichen Tagen nachgelassen –, aber ich schätze, ich habe mir selbst etwas vorgemacht. Ich h

