43 CHLOE Es ist, als ob eine dunkle Jalousie über Nikolais Gesicht fällt und es in das eines Fremden verwandelt. Alle Wärme verlässt seine Stimme, als er seine Hand zurückzieht und aufsteht. »Dann lass uns gehen. Wir werden in meinem Büro reden.« Mein Herz hämmert, als ich ihm aus Slavas Zimmer den Flur entlang folge. Während wir gehen, ertönt ein Klingeln in seiner Tasche, er holt sein Handy heraus und schaut auf den Bildschirm. Er muss das Gerät sofort nach der Ankunft an sich genommen haben. Was auch immer er dort sieht, sorgt dafür, dass sich sein Kiefer anspannt, und als sein Blick zu mir zurückkehrt, sind seine Augen von einem eigenartigen Licht erfüllt. Eine schreckliche Vorahnung zieht mir den Magen zusammen. »Was ist passiert? Was ist los?« »Es gibt etwas, das du sehen sollt

