Kapitel Sechsunddreißig Ich komme zu mir. Ich bin am Leben. Hurra. Es wäre scheiße gewesen, Phobetor getötet, aber dafür mit meinem Leben bezahlt zu haben, wie ein wahrer Held legendärer Prophezeiungen. Ich spüre eine winzige, warme Hand an meinem Handgelenk. Ich öffne die Augen. Ich bin in der medizinischen Abteilung, mit Chloe, meiner Nichte, an meinem Bett. Als sie sieht, dass ich wach bin, springt sie auf die Füße. »Endlich bist du auf«, ruft sie mit kindlicher Ausgelassenheit. »Bleib da, ich hole jemanden.« »Warte, ist deine Mama …?« Sie ist schon fort. Fragen wirbeln durch mein benommenes Gehirn. Wo sind alle? Wie lange war ich bewusstlos? Lebt Valerian noch? Ist Papa immer noch verloren? Und Asha? Was ist mit allen anderen? Ich schiebe mich in eine sitzende Position un

