Kapitel Einunddreißig Ich stehe im Flur, mit dem Rücken zu Kain und mein Herz trommelt vor Angst. Ich bin gerade in meinem Traum gestorben. Bedeutet das, dass ich mörderisch verrückt bin? Als ich mich selbst auf mörderische Begierden untersuche, finde ich keine – zumindest nicht mehr als sonst. Wow. Ich habe wohl nur meine Kräfte verloren. Ich berühre Pom und versuche, in die Traumwelt zu gehen. Nichts passiert. Das war’s also. Kein Traumwandeln mehr bis morgen. Mit einem schlechten Gefühl stelle ich mich Kain. »Wer ist der Mörder?«, fährt er mich an. Ich mache mich bereit. »Ich habe fast jeden überprüft. Sie sind alle unschuldig.« Seine Reißzähne gleiten heraus. »Ich habe dich nicht gefragt, wer nicht der Mörder ist. Ich habe gefragt, wer es ist.« »Ich glaube, es ist Eduardo.


