KAPITEL VIERUNDZWANZIG Alles war ein einziges Durcheinander. Keri schloss die Augen und versuchte sich zu beruhigen. Ihr Mund war trocken, ihr ganzer Körper schmerzte. Sie hörte ein fernes Klingeln, das immer lauter wurde. Sie zwang sich, die Augen zu öffnen und sah sich um. Sie lag ausgestreckt auf dem Sofa im Wohnzimmer ihres Hausboots, ihr rechter Arm und ihr rechtes Bein hingen schlaff herunter. Als sie sie bewegen wollte, stellte sie fest, dass beide Gliedmaßen eingeschlafen waren. Es pochte laut in ihrem Kopf und sie hatte das Gefühl, dass sie sich jeden Augenblick übergeben würde. Das Klingeln wurde noch lauter, bis ihr bewusst wurde, dass es ihr Wecker war. Er stand neben dem Bett, keine sechs Schritte weit, doch die Entfernung kam ihr unüberwindbar vor. Dann begann auch noch i


