KAPITEL NEUNZEHN König McCloud saß auf seinem Pferd am Gipfel der Hochlande, flankiert von seinem Sohn, seinen höchsten Generälen und Hunderten seiner Mannen, und blickte gierig auf die MacGil-Seite des Rings hinunter. An diesem Sommertag wehte eine warme Brise sein langes Haar zurück, und er blickte mit Neid auf ihr üppiges Land hinunter. Es war das Land, das er schon immer wollte, das Land, das sein Vater und dessen Vater vor ihm immer gewollt hatten, die erlesenere Hälfte des Rings, mit fruchtbarerem Land, tieferen Flüssen, reicherem Boden und reinerem Wasser. Seine Seite der Hochlande, die McCloud-Seite des Rings, war ausreichend, vielleicht sogar gut. Aber sie war nicht erlesen. Es war nicht die MacGil-Seite. Er hatte nicht die allerbesten Weinberge, die reichhaltigste Milch, die hel


