14 Fünfzehntes Kapitel Nikolai Nach dem morgendlichen s*x und Chelles Champagnerbrunch am Sonntag fühle ich mich wie ein König. Nein, eher so, als ob ich neu geboren wäre. Für die letzten vier Jahre war meine Bratwa-Zelle meine Welt. Ravil war der wohlwollendste Diktator, den man sich vorstellen kann – allsehend, großzügig, offen. Mit allen anderen im Penthouse des Gebäudes zu wohnen, war alles für mich. Als sich die Dinge geändert haben, bin ich vom Weg abgekommen. Habe meine Identität verloren. Wofür ich lebe. Jetzt, mit dieser Wohnung, mit Chelle, die auf meinen Befehl hin nackt herumläuft, habe ich das Gefühl, von vorne angefangen zu haben. „Komm her, Sommersprösschen.“ Ich ziehe einen der Barhocker an der Frühstücksbar heraus und drehe ihn um. „Setz dich da rauf.“ Ich klopfe au


