20 Einundzwanzigstes Kapitel Chelle Am nächsten Tag gehe ich zur Arbeit, als ob nichts passiert wäre. Als ob alles in meiner Welt vollkommen normal wäre. Janette erzähle ich, dass ich mir den Bluterguss eingehandelt habe, als ich mitten in der Nacht ins Bad bin und mich am Türrahmen gestoßen habe. Um zwei Uhr morgens hatte mir Zane geschrieben und gesagt, dass seine Hand operiert werden muss. Ich hatte nicht zurückgeschrieben. Zanes Situation war mir scheißegal. Ich weiß, ich sollte Nikolai dankbar sein, dass er mich und Zane aus diesem Chaos rausgeholt hat. Ich bin dankbar. Nur dass diese Dankbarkeit mein Herz in Fetzen reißt. Ich will nichts mehr für ihn empfinden. Ich will unter diese ganze Sache einen Schlussstrich ziehen. So tun, als ob es nie passiert wäre. Es hinter mir las


