ZEHN NORTHSHORE, ST. MARCOS, US-JUNGFERNINSELN 21. April 2013 Ich trat hinaus in die Helligkeit des karibischen Vormittags. Die Sonne überflutete die Welt mit Licht, zwar ähnlich, aber tausendmal besser als die gelben Wände in Nicks Hotelzimmer. An der Seite des Gebäudes entlang wucherte Hibiskus, zweifellos die Quelle der Blüten im Bad. Ich schirmte meine Augen ab und versuchte, die peinliche Strecke so schnell wie möglich hinter mich zu bringen. Verdammt, es war ein weiter Weg zu meinem Laster. Auf dem Parkplatz angelangt begann ich zu traben. Gerade als ich den Laster erreicht hatte, läutete mein Handy. Es war Ava. Ich ersparte mir Begrüßungsworte. „Sei bloß ruhig“, sagte ich. Ich krabbelte ins Auto und mir fiel ein, dass ich keinen Schlüssel hatte. Scheiße. Aber jetzt wusste ich do


