Kapitel Elf »Sie?«, knurrt Dragomir und durchquert den Raum mit großen Schritten in meine Richtung. »Sie?«, rufe ich fast gleichzeitig aus. Alle schauen uns verwirrt an. Ich kann es ihnen nicht verdenken. Dragomir sieht aus, als ob er kurz davor ist, Feuer zu spucken. »Ich habe den Becher mit Ihrer Nummer verloren«, platzt es aus mir heraus, bevor er die Chance hat, mir etwas Schreckliches vorzuwerfen. »Eine bequeme Ausrede.« Er lässt seinen Blick durch den Raum schweifen und befiehlt: »Lasst uns allein.« Seine Firma wird nicht demokratisch geführt, so viel ist sicher. Marco und die anderen springen auf und zerstreuen sich wie gejagte Wachteln. Nur Alex bleibt. Er stellt sich zwischen mich und Dragomir, und sein Gesicht verzieht sich zu etwas Unheimlichem. »Wer sind Sie und was zum


