KAPITEL VI DAS KÄTZCHEN Franco bewaffnete sich mit einem Schirm und durchstöberte vorsichtig Zimmer für Zimmer, mit pochendem Herzen, denn er befürchtete, es könnte sich um einen Einbrecher handeln, bis ihm plötzlich etwas vor den Füssen vorbeihuschte. Die kleine Katze mit ihrem schwarz glänzenden Fell hockte nun auf dem Schreibtisch und starrte ihn an. Sie war von der Schwanzspitze bis zu den Ohren klatschnass und hockte sich ausgerechnet neben die Schreibmaschine. Franco machte Licht und bemerkte, dass das Kätzchen einige Spuren auf den Blättern seines Romans hinterlassen hatte. Ein plötzlicher Anfall von Wut überkam ihn, es kam ihm vor, als ob dieses Biest es gewagt hätte, sein Werk zu schänden.


