Neunzehnter GesangO Simon Magus! O, sein jämmerliches Gefolge! die ihr Gottes Wundergaben, Die nur der Tugend sich vermählen sollten, Für Gold und Silber raubbegierig preisgebt! Von euch muß die Drommete nun ertönen, Weil in der dritten Bulg' ihr euch befindet. Schon waren an der nächsten Grabesstätte Wir auf den Teil der Klipp' emporgestiegen, Der senkrecht schwebt, grad' ob des Grabens Mitte. O höchste Weisheit, welche Kunst im Himmel, Auf Erden du und in der argen Welt zeigst, Und deine Kraft, wie sie gerecht verteilet! An jedem Abhang sah ich und am Grunde Das grauliche Gestein bedeckt mit Löchern, Kreisförmig insgesamt und gleicher Breite. Sie schienen mir nicht enger und nicht weiter, Als ich in meinem schönen St. Johannes Sie fand, den Taufenden bestimmt zur Stätte.


