Vierundzwanzigster Gesang

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Vierundzwanzigster GesangIn jener Zeit des jugendlichen Jahres, Da Sol im Wassermann die Locken wärmet, Und gleich schon wird die Nacht dem halben Tage; Wenn nun der Reif das Bild des weißen Bruders Auf Erden darzustellen strebt, doch wenig Nur dauert das Gebilde seiner Federn: Dann steht der Landmann, dem's gebricht an Futter, Wohl auf und schaut umher und sieht die Fluren Weißglänzen rings und schlägt sich drob die Hüfte, Kommt jetzt nach Haus, sich hier und dort beklagend, Dem Schlucker gleich, nicht wissend, was er tun soll; Zurück drauf kehrend, faßt er neue Hoffnung, Gewahrend, wie die Welt in wenig Stunden Gestalt gewechselt, und ergreift den Stecken Und treibt hinaus die Schäflein auf die Weide. Also entsetzt' ich jetzt mich ob des Meisters, Da seine Stirn ich so ge

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