13 Sara Wie angekündigt holt mich Peter um Punkt siebzehn Uhr dreißig ab, und wir fahren zum Maklerbüro, um den Kaufvertrag zu unterschreiben. »Du hast das Haus auf meinen Namen gekauft?« Ich schaue Peter erschrocken an, als ich auf den Dokumenten nur Platz für meine Unterschrift sehe. Er nickt, und seine Lippen formen ein Lächeln. »Das ist am besten, mein Liebling. Nur für alle Fälle.« Ein kalter Schauer fährt über meine Wirbelsäule. »Nur für den Fall« könnte sich auf eine Vielzahl von Dingen beziehen, aber wenn der eigene Ehemann früher von Strafverfolgungsbehörden weltweit gejagt wurde und immer noch Verbindungen zur kriminellen Unterwelt hat, erhalten die Worte eine besonders unheimliche Bedeutung. Ich möchte nachfragen, aber die Maklerin – eine hübsche, gepflegte Frau in den Dre


