Kapitel 27

1120 Mots

27 Yulia In der Sekunde, in der sich die Tür hinter dem Arzt schließt, schiebe ich mich näher an die Bettkante, allerdings nicht, ohne mich zu vergewissern, dass die Decke meine Brust bedeckt. Mein Kopf pocht bei jeder Bewegung, aber ich sage: »Mishen’ka –« »Ich heiße Mikhail – oder Michael, da dir die englische Sprache ja so gut gefällt«, sagt mein Bruder gereizt, und seine hellen Augenbrauen ziehen sich grimmig zusammen. »Ich bin kein Kind mehr.« »Nein, das kann ich sehen.« Ich ignoriere das Pochen meiner Schläfen, betrachte sein Gesicht und bemerke die Veränderungen durch das Erwachsenwerden. Mit vierzehn hat er bereits die Verwandlung in einen Mann begonnen, sein Gesicht ist schmaler und härter, als ich es von den letzten Fotos von vor einigen Monaten in Erinnerung habe. Ich unter

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