21 Schreie hallten in Lashs Ohren wider. Jeremy! Jeremy! Sein Herz pochte heftig in der Brust, während er in der Dunkelheit nach seinem Bruder suchte. Wo bist du? Er musste ihn finden – um ihm zu sagen, dass er sich geirrt hatte. Um ihm zu sagen, dass er verstand. Er lief schneller und schneller, gelangte aber nirgendwo hin. Seine Beine fühlten sich an, als bewegten sie sich in einem Meer aus nassem Sand. Er mühte sich weiter ab. Ich muss es ihm sagen. Ich muss… bevor es zu spät ist. Sengende Hitze prallte an seine Brust und er fühlte, dass er fiel. Fiel. Fiel. »Jeremy!«, schrie er und fuhr hoch. »Lash, ist ja okay.« Weiche Hände berührten ihn am Arm. »Du bist zuhause.« Er sah in Naomis blassblaue Augen. Dann zog er sie an seine Brust. »Naomi. Du bist in Sicherheit.« Er küsste

