KAPITEL ZEHN

1987 Parole

KAPITEL ZEHN Mackenzie bahnte sich langsam ihren Weg durch das Haus, in dem sie aufgewachsen war. Ihre Mutter schlief auf der Couch. Sie hielt an und schaute sie an. Es war ihre Mutter, so wie sie sich am liebsten an sie erinnerte, damals als sie noch ihr Aussehen hatte und vielleicht noch ein paar Lebensträume, die jetzt nie mehr wahr werden würden. Sie ließ ihre Hand langsam über das Gesicht ihrer Mutter gleiten. Sie hinterließ eine dünne Spur von nassem Blut. Sie ging weiter durch das Wohnzimmer, den Flur herunter und in Richtung Schlafzimmer ihrer Eltern. Sie öffnete langsam die Tür und sah ihren Vater. Er schlief, ein Bein schaute unter der Decke hervor. Er bewegte sich nicht, als sie den Raum betrat. Er schlief tief und fest. Sie hob ihre Hand und sah, dass sie eine Waffe trug –

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