Kapitel 8-2

510 Parole

Hunter stand im Schatten der Gasse. Er hatte nicht lange gebraucht, um Jesse einzuholen und ruhig gewartet, als sie mitten auf der Straße stehengeblieben war. Als sie zu Boden sank, trat er besorgt hervor. Jetzt ging von ihr so viel Schmerz aus, dass es auch ihm wehtat. Er hatte noch nie davon gehört, dass die Seele einer einzelnen Person so viel Leid ausstrahlen konnte. Er konnte ihren Schmerz riechen und in der Luft schmecken. Als er diese furchtbaren Schreie nicht mehr ertragen konnte, ließ er sich vorsichtig auf ein Knie nieder, ehe er ihren Körper in seine Arme nahm. Seine Angst, dass sie sich wehren würde, verflog, als sie sich an ihn schmiegte und weiter weinte. Das heftige Zittern ihres Körpers machte ihm Angst. Er befürchtete, sie würde sich selbst krank machen. »Ruhig, Kleine«

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