Zwölftes Kapitel Natasha Ich weiß nicht, wohin ich laufe. Ich weiß nur, dass ich an die frische Luft muss. Ich muss weg von Dima und seiner Wut und seinen Vorwürfen. Weg von meinem Bedauern und meinem Verlangen. Von dem permanenten Rumoren und dem Sehnen, das Dima in mir hervorruft. Ich reiße die Verandatür auf und schlittere über die nassen Holzbohlen der Veranda, dann die Stufen hinunter auf die regennasse Erde. Sie fühlt sich schwammig und nass unter meinen nackten Füßen an und der Matsch quillt zwischen meinen Zehen hervor, während ich renne. „Natasha.“ Er kann mich mal. Er hat mich stundenlang ignoriert und das eine Mal, wenn ich Abstand brauche, kommt er mir hinterher? Ich renne weiter, hinein in den dichten Wald, während die Tränen mir die Sicht verschleiern. „Natasha, komm z

