KAPITEL VIERUNDZWANZIG Sartes zog über den Friedhof in der Nähe der Stadt. Er schlüpfte zwischen Statuen hindurch und bahnte sich seinen Weg an den Gräbern vorbei. Er hätte an diesem Ort Ehrfurcht, Kummer, vielleicht sogar Frieden spüren sollen. Doch er spürte anstatt nichts als Schuld. Er fühlte sich schuldig, weil er seinen Anteil dazu beigetragen hatte, dass so viele hier nun vorzeitig ihre letzte Ruhe gefunden hatten. Wie viele Menschen hatte er nun schon getötet? Er konnte sich an die Gesichter der Männer erinnern, gegen die er gekämpft hatte. Der Wächter der ihn in den Teergruben zu töten versucht hatte. Der Offizier mit dem er es bei dem Hinterhalt gegen die Reichseinheiten zu tun bekommen hatte. Er ging davon aus, dass ihre Gesichter ihn für den Rest seines Lebens begleiten würde

