Kapitel Siebenundzwanzig Die Zeltklappe öffnete sich und ich schaute hoch in das Gesicht von Ukaron – Obolus’ Mahut. Seine Lippen waren durch die gespannte Haut seines Gesichts immer in einem spöttischen Lächeln nach hinten gezogen, aber er grinste sogar noch mehr beim Anblick des Seils um meinen Hals. »Bring sie hier rein«, sagte er und hielt die Klappe auf. Sulobo schob mich in das dunkle Zelt und folgte. Ich stolperte über den Rand eines Betts und fiel darauf. Der Ort roch wie ein totes Tier, so ranzig, dass es mir beinahe übel wurde. Ich rollte mich auf meinen Rücken, bebte vor Angst. Ich verdrehte meine Hände, versuchte frei zu kommen, aber konnte sie nicht lockern. Ich hatte Angst vor dem, was sie mir antun könnten. Wenn Sulobo das Seil losließ, konnte ich vielleicht versuchen we

