Ich liege wach, lausche und warte, und um vier Uhr morgens höre ich es. Das leise Knarren des Hotelzimmerschlosses und das Quietschen der Scharniere, als die Tür sich zu bewegen beginnt. Ich reagiere sofort, und mein Körper schnellt nach oben wie eine Spiralfeder. Im Handumdrehen halte ich den Eindringling auf den Knien in einem Würgegriff fest, während ich mich hinter ihn hocke und eine Waffe an seine Schläfe halte. Er keucht und windet sich, versucht zu entkommen, aber ihm fehlt die Kraft, mich zu schlagen oder mich abzuschütteln, und jede seiner Bewegungen verbraucht nur seine Atemreserven. »Wer hat dich geschickt?«, frage ich, als seine erbitterte Gegenwehr nachlässt. »Warum bist du hier?« Ich lockere meinen Griff gerade so weit, dass er etwas Luft bekommt. Er nimmt den Kampf wied

