40 Julian Nachdem die Unterhaltung mit meinem Buchhalter beendet ist, stehe ich auf, strecke mich und fühle, wie sich die Anspannung in meinen Muskeln löst. Sofort wenden sich meine Gedanken wieder Nora zu, und ich nehme mein Telefon zur Hand, um zu sehen, wo sie sich gerade befindet. Ich mache das jetzt mindesten fünfzig Mal am Tag, diese Angewohnheit ist so fest in mir verwurzelt wie das tägliche Zähneputzen am Morgen. Sie ist im Haus, genau dort, wo ich es erwartet habe. Zufrieden stecke ich mein Telefon wieder weg und schließe meinen Laptop, da ich vorhabe, heute Abend nicht mehr zu arbeiten. Zwischen dem ganzen Papierkram für eine neue Briefkastenfirma und den Bewerbungsgesprächen, die ich mit potentiellen Ersatzwächtern geführt habe, habe ich mehr als zwölf Stunden täglich gearbei

