Am nächsten Morgen stehe ich neben der Landebahn, als das Flugzeug, das meine Eltern nach Hause bringt, abhebt. Als es nur noch ein kleiner Punkt am Himmel ist, drehe ich mich zu Julian um, der neben mir steht und meine Hand hält. »Sag es mir noch einmal«, bitte ich ihn leise und blicke ihn an. »Ich liebe dich.« Seine Augen leuchten, als sich unsere Blicke treffen. »Ich liebe dich, Nora, mehr als mein Leben.« Ich lächele, und mein Herz fühlt sich viel leichter an als in den letzten Wochen. Der Schatten der Trauer ist immer noch in mir, genauso wie das unterschwellige Schuldgefühl, aber die Dunkelheit zieht sich langsam zurück. Ich kann mir einen Tag vorstellen, an dem der Schmerz weniger werden wird, an dem alles, was ich fühle, Zufriedenheit und Glück sein wird. Unsere Schwierigkeiten

