21 Chloe »Nein!« Meine Füße rutschen im Blut aus, als ich mich nach vorne stürze und über Moms Körper auf die Knie falle. Ihr schönes, ausdrucksstarkes Gesicht ist schlaff, ihre weichen braunen Augen glasig und leer. Ihr rosafarbener Bademantel, mein Weihnachtsgeschenk vom letzten Jahr, klafft oben auf und enthüllt ihre linke Brust. Ihr rechter Arm liegt in einem rechten Winkel zum Körper, und das Blut aus der tiefen, vertikalen Wunde in ihrem Unterarm sammelt sich auf den sauberen weißen Fliesen und sickert in die makellos gepflegten Fugen. Ihr linker Arm ist gegen ihre Seite gepresst, aber auch dort ist Blut zu sehen. So viel Blut … »Mom!« Ich drücke meine eisigen Finger an ihren Hals. Ich kann keinen Puls fühlen, oder vielleicht weiß ich einfach nicht, wo ich ihn finden kann. Weil e

