Annelieses Perspektive „Anneliese!“ hörte ich Kaspar rufen, als ich nur wenige Meter vom Rudelhaus entfernt war. Ich drehte mich um, und er gab mir ein Zeichen zu warten, dann lief er zu mir herüber. „Du bist ohne mich gegangen.“ Verwirrt zog ich die Augenbrauen hoch. „Du hast versprochen, mich ins Gästehaus zu bringen“, erklärte er schnell und löste so meine Verwirrung. Ich seufzte. „Komm mit mir.“ Er nickte. Wir gingen schweigend weiter. Meine Arme waren vor meiner Brust verschränkt, und immer noch schmollend trat ich nach jedem kleinen Gegenstand, der mir im Weg lag. In meinem Kopf rasten die Fragen: Warum hat Niclaus mich nicht in seinen Plan eingeweiht? Bin ich nur eine Spielfigur in seinem Spiel? Sieht er mich überhaupt als seine Partnerin? Bin ich nicht … „Alles in Ordnung?“

