Kapitel 8 Tony Ich kann nicht einmal darüber nachdenken. Ich darf nicht daran denken, dass Pepper vergewaltigt wurde, denn sonst würde ich grün anlaufen und das Zimmer zertrümmern. Und es muss jemand aus ihrem Umfeld gewesen sein, ansonsten hätte sie es nicht verdrängt. Ich muss mich mit aller Kraft davon abhalten, weiter nachzubohren. Sie braucht mich, damit ich ihr auf die Beine helfe, nicht, damit ich sie demoliere. Leider bin ich nur im Demolieren gut. Ich gebe ihr alle Zeit der Welt. Irgendwann löst sie sich schließlich und geht ins Badezimmer. Die Dusche geht an und ich folge ihr ins Bad. Wassertropfen schießen über ihre blasse Haut, liebkosen ihren jugendlichen Körper. Mit großen Augen blickt sie zu mir auf. Zwischen uns gibt es jetzt keine Mauer mehr. Wir stehen uns gegenüber

