99 Mal für die Alpha-BestieAktualisiert am Feb 11, 2026, 02:00
Mein Mann, Alpha Liam, hatte eine beste Freundin – Breanne. Was eigentlich eine exklusive Bindung zwischen zwei Gefährten sein sollte, verwandelte sich nach und nach in etwas, das sich mehr wie ein Dreierverhältnis anfühlte. Breanne war überall dabei. Sie schien unser Leben zu steuern: Sie plante Liams Termine, verwaltete seine Finanzen und rief ihn selbst mitten in der Nacht an oder schrieb ihm Nachrichten.
Sogar unsere Flitterwochen blieben davon nicht verschont. Breanne stand plötzlich in der Tür – in unserer ersten Nacht als Ehepaar. Angeblich wegen eines Problems mit dem Empfang und einer Unterschrift, die sie dringend brauchte.
Beide schworen, es sei nur Freundschaft. Bis zu jener Nacht, in der ich sie nackt zusammen im Bett erwischte. Liam beteuerte, er sei betrunken gewesen und hätte gedacht, ich liege unter der Decke. Breanne wurde damals verbannt – der Skandal ließ ihm keine Wahl.
Doch ein Jahr später, an unserem dritten Hochzeitstag, kehrt Breanne zurück. Härter, raffinierter und entschlossener denn je, mich endgültig aus Liams Leben zu verdrängen.
Nach drei Jahren als Liams Gefährtin stehe ich wieder am Ende seiner Prioritätenliste – während Breanne stets ganz oben steht. Wer ist seine Partnerin? Und wer ist „nur“ die Freundin? Ich habe keine Antwort mehr darauf. Und ich bin müde vom Kämpfen.
Ich bin es leid, im Schatten einer anderen Frau zu leben.
Ich bin es leid, ihre Lügen zu ertragen.
Diesmal gehe ich wirklich.
Ich bin erst siebenundzwanzig. Ich habe noch genug Leben vor mir, um neu anzufangen – ohne ihn. Ohne sie. Und ohne all die Verletzungen.