Kapitel 30 „Ich weiß gar nicht, wie ich Euch danken kann“, sagte ich zu Edward Porter, dem langjährigen Geschäftsführer unseres Juweliergeschäfts in der Bond Street. „Das ist eine Selbstverständlichkeit, Miss Graham. In all den Jahren, die ich für Euren Vater gearbeitet habe, war er mir nicht nur ein Arbeitgeber, sondern auch ein Freund gewesen. Wie könnte ich da seiner über alles geliebten Tochter meine Hilfe verwehren? Es erfüllt mich mit Wut, wenn ich höre, welche Niederträchtigkeiten Ihr erdulden musstet. Gesetzlich ist da leider wenig zu machen, fürchte ich. Es war genau richtig von Euch, hierher zu kommen. Wenn Ihr erst einmal volljährig seid, dann seid Ihr außer Gefahr.“ Der ältere Mann blickte auf eine Fotografie, die an der Wand hing und die meinen Vater zeigte, zusammen mit al

