Kapitel 27

493 Worte

Kapitel 27 12. August 1888 Ich streckte mich träge und gähnte. Mir war kalt. Hätte ich doch nur einen Umhang mitgenommen. Hunger hatte ich auch. Ich hatte keine Ahnung, wie es weiter gehen sollte. Es widerstrebte mir, mein Essen zu stehlen. Ich hatte wegen des Käses von gestern ein ganz schlechtes Gewissen. Geld hatte ich keines und auch meinen Schmuck nicht. Jetzt war ich wirklich in Schwierigkeiten. Was sollte ich nur tun? Ich konnte nicht zu den Zigeunern zurück, selbst wenn ich den Weg finden würde. Nie wieder wollte ich Ivo unter die Augen treten. Ich könnte es nicht ertragen, ihn mit seiner Frau zu sehen. Bei dem Gedanken daran wurde mir ganz elend zumute. Langsam erhob ich mich aus dem Heu und begann die Halme aus meinen Haaren und von meiner Kleidung zu entfernen. Plötzlich schw

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