Rauch. Der Wind trug ihn wie einen Fluch, d**k und bitter. Meine Füße stampften auf dem nassen Boden, als ich rannte, Isla dicht hinter mir. Jedes Knacken eines Astes, jeder widerhallende Schrei fühlte sich an wie ein Nadelstich unter meiner Haut. Nein. Nein. Nicht schon wieder. Das Lager kam in Sicht – und es herrschte Chaos. Flammen züngelten am Himmel, trotzten dem abklingenden Sturm. Zelte stürzten ein. Wölfe rannten, schrien, huschten umher. Ich roch den metallischen Geruch von Blut. Ich kannte diesen Geruch. Ich hatte ihn selbst einmal gerochen. „Kael!“, rief Isla und zeigte auf ihn. Ein junger Rudelgefährte lag unter einem Balken eingeklemmt und versuchte, sich zu bewegen; seine Krallen kratzten kaum im Schlamm. Ich dachte nicht nach. Ich rannte los, stemmte mich gegen den B

