Das verborgene Buch-1d

899 Worte

Dieses eine Wort zerriss etwas in mir. Vater. Die Art, wie sie es aussprach – leise, schmerzlich, voller Entsetzen und Erkenntnis –, schnitt mir wie Krallen ins Herz. Sie sprach nicht nur eine Erinnerung aus. Sie *fühlte* sie. Sie lebte sie. Aber ihr Vater war tot. Oder etwa nicht? Ich hielt sie fester, obwohl ihr Körper in meinen Armen zitterte. Das Leuchten auf ihrer Brust war nicht erloschen. Im Gegenteil, es pulsierte jetzt – wie ein Herzschlag, der von ihrem eigenen getrennt war. „Was hast du gesagt?“, fragte ich mit zitternder Stimme. Sie wich nur so weit zurück, dass sie mich ansehen konnte, ihre Augen glasig, ihre Lippen vor Panik geöffnet. „Ich – ich weiß nicht. Es … kam einfach so raus. Als wäre es nicht einmal mein eigenes.“ Ihre Hände krallten sich in den Stoff meines H

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