Das Mädchen mit den silbernen Augen-1b

1144 Worte

Ihr Name rollte ihm über die Lippen, als gehöre er ihm schon längst. „Komm her.“ Ich wandte mich Isla zu. „Du musst nicht.“ Doch sie trat an mir vorbei. Ihr Blick war ruhig. Ihre Schultern waren gerade. „Ich will wissen, was ich bin“, sagte sie. Die Ältesten musterten sie. Dann zog Rhys etwas aus seinem Umhang – eine kleine Klinge. Nicht lang. Nicht silbern. Einfach nur alt. Er reichte sie ihr. „Schneide dir in die Handfläche“, sagte er. „Was?“ „Blut lügt nicht.“ Ich trat vor. „Das reicht –“ Doch Isla hielt die Klinge fest. Sie sah mich einmal an. Dann strich sie mit der Schneide über ihre Hand. Das Blut quoll hervor – rot, aber schwach glühend. Nicht golden. Nicht silbern. Aber lebendig. Als ob es Erinnerungen in sich trüge. Nyra keuchte auf. Rhys wich zurück. „Sie

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