Der Markt summte wie ein Bienenstock. Stände voller Pökelfleisch, Kerzen, gewebter Umhänge. Gelächter, Feilschen, Trommeln. Rauch hing über allem, und die Menschen bewegten sich, als wollten sie der hereinbrechenden Dunkelheit entkommen. Aber ich sah sie nicht an. Ich beobachtete *sie*. Isla. Sie stand neben dem alten Kräuterwagen und nestelte an einem kleinen Lederbeutel herum. Ihre Augen huschten kurz nach oben – trafen meine – und für einen Herzschlag erstarrte sie. Dann wandte sie sich ab. Ich drängte mich durch die Menge. Meine Stiefel kratzten über den nassen Stein, jemand rief über Preise, ein anderer fluchte über einen faulen Apfel. Ich erreichte sie gerade, als die Trommeln verstummten. „Hey“, sagte ich. Sie sah nicht auf. „Du solltest nicht hier sein.“ „Du auch nicht.“

