Das Schattenungeheuer erwacht-1e

1381 Worte

Die Luft knisterte wie ein zu stark gespannter Draht. Der Himmel verdunkelte sich – nicht durch Wolken, sondern durch die Schwere von etwas, das gegen die Welt selbst drückte. Isla stand still mitten auf der Lichtung, ihr Haar wiegte sich in einem nicht existierenden Wind, ihre Hände zitterten. Sie hatte keine Angst. Sie erinnerte sich. Ich trat langsam auf sie zu, aus Angst, den zarten Faden der Stille zwischen uns zu zerreißen. „Isla“, flüsterte ich. „Du bist nicht allein.“ Ihr Blick traf meinen nicht. Ihre Augen blitzten, und es war, als beobachtete sie etwas, das nur sie sehen konnte. „Er hat mich belogen“, sagte sie mit einer Stimme, die nicht ihre eigene war. „Er hat mich vergessen lassen. Mich *vergessen lassen, wer ich bin*.“ „Wer?“, fragte ich mit zitternder Stimme. „Der i

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