Der Wald hielt den Atem an. Diese Augen – riesig, leuchtend, uralt – beobachteten uns von der Baumgrenze aus wie das Gericht selbst. Ich konnte das tiefe Knurren hören, das den Boden erzittern ließ. Das Biest eilte nicht. Es musste nicht. Es *wusste*, dass wir es spürten. Es *wollte*, dass wir es spürten. Neben mir zitterte Isla. Nicht nur aus Angst. Sondern aus etwas Tieferem. Etwas, das sich in ihr veränderte. Ich hielt ihre Hand fest in meiner. Zu fest. Aber sie riss sich nicht los. Sie klammerte sich fest, als würde sie in diese Dunkelheit abgleiten, wenn ich sie losließe. Ich beugte mich näher zu ihr, meine Stimme war heiser. „Sieh mich an.“ Ihre silbergesprenkelten Augen trafen meine. „Kael –“ „Hör nicht darauf. *Fühl es nicht*. Du bist immer noch du.“ Sie schluckte schwer. „

