Ich konnte in dieser Nacht nicht schlafen. Der Wald vor Islas Hütte war still geworden, aber nicht auf diese friedliche Art. Es fühlte sich an … erdrückend. Als hielte die Welt den Atem an und wartete darauf, dass etwas zerbrach. Isla lag neben mir auf der kleinen Liege, zusammengerollt auf der Seite, ihr Atem ruhig, aber unregelmäßig – als regte sich selbst im Schlaf etwas in ihr unruhig. Ihre Hand lag noch immer locker in meiner, ihre Finger zuckten ab und zu, als würde sie im Traum etwas jagen. Ich betrachtete sie im fahlen Licht, das durch die rissigen Fensterläden fiel. Sie wirkte zerbrechlich – aber das war eine Lüge. Sie war aus etwas Stärkerem gemacht als die meisten von uns. Auch wenn sie es noch nicht glaubte. Mein Daumen strich über eine Narbe an ihrem Handgelenk. Ich fragte

