Das Zeichen der Vergessenen-1

755 Worte

Das Kind war fort. Und obwohl Kael mich hielt, obwohl seine Wärme sich an meinen Rücken schmiegte, während wir still am Waldrand saßen, fühlte ich mich leer. Als wäre mir etwas Heiliges genommen worden. Oder in die Schatten zurückgekehrt, bevor ich überhaupt begreifen konnte, warum es gekommen war. „Ich hätte ihn nicht allein schlafen lassen sollen“, flüsterte ich. Meine Stimme brach. Kaels Hand strich sanft an meinem Arm auf und ab. „Du hast nichts *zugelassen*, Isla. Wir haben über ihn gewacht.“ „Es war nicht genug.“ Ich drehte mich ein wenig, um sein Gesicht zu sehen. Die Narben an seinem Kiefer fingen das Mondlicht ein. Seine Augen, sonst immer ruhig, spiegelten nun Zweifel wider. „Hast du den Blick in seinen Augen gesehen, bevor er verschwand?“ Er nickte langsam. „Es war keine An

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