Die kalte Nachtluft drückte auf meine Haut, doch in mir tobte ein Feuer – wild, unkontrollierbar. Mein Herz donnerte so laut, dass es das Flüstern aus dem Abgrund übertönte, aber selbst dann wurde ich das Gefühl nicht los, dass sich etwas Uraltes und Dunkles tief in mir eingenistet hatte. Islas Augen suchten meine, wild und zärtlich zugleich. „Kael, du bist hier. Du bist immer noch du.“ Ich wollte ihr glauben. Ich *musste* ihr glauben. Aber wie? Als sich die Schatten in mir wanden, als der Abgrund mit einer Stimme rief, die fast meine war, fast liebevoll, fast grausam? „Ich weiß nicht, ob ich dagegen ankämpfen kann“, gestand ich mit rauer Stimme, als würde ich Wunden aufreißen, die ich noch nicht zeigen wollte. Sie streckte die Hand aus, ihre Finger zitterten, aber hielten sie fest, al

